Der Youth Climate Action Day geht zu Ende

Viele Jahre lang hat der Youth Climate Action Day (YCAD) junge Menschen aus verschiedenen Ländern miteinander verbunden. Seit 2012 haben Jugendgruppen rund um die UN-Klimakonferenzen mit kreativen Aktionen gezeigt, dass ihnen Klimaschutz und globale Gerechtigkeit wichtig sind.

Nun endet der Youth Climate Action Day in seiner bisherigen Form. Weitere Aktionstage und gemeinsame Kampagnen sind nicht geplant.

Wir danken allen jungen Menschen, Gruppen und Partnerorganisationen, die den YCAD über die Jahre mit Ideen, Engagement und Begeisterung gefüllt haben. Ob Baumpflanzaktionen, Workshops, Müllsammelaktionen, politische Botschaften oder internationale Online-Begegnungen – der Youth Climate Action Day hat gezeigt, wie vielfältig Engagement für Klimagerechtigkeit sein kann.

Auch wenn der gemeinsame Aktionstag endet, bleibt sein Anliegen aktuell: Klimagerechtigkeit braucht Engagement, Austausch und Menschen, die sich einmischen.

Diese Website bleibt als Rückblick und Ideensammlung bestehen. Sie dokumentiert Aktionen aus den vergangenen Jahren und bietet Anregungen für alle, die sich weiterhin für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einsetzen möchten.

Danke an alle, die Teil des Youth Climate Action Day waren!

AKTIONSIDEEN

 

Hier findet ihr einige Aktionsideen. Wenn ihrfür Klimagerechtigkeit aktiv werden wollt, bekommt ihr hier Anregungen.

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Seedbombs herstellen

Seedbombs/Samenbomben sind kleine Kügelchen aus Ton, Erde oder Kompost und Samen. Sie lassen sich gut verwenden um schwer zugängliche Orte zu bepflanzen. Über Zäune geworfen oder in kleine Ritzen im Asphalt gelegt fangen sie bald an zu sprießen.

Rezeptur

  1. 5 Teile rote Tonerde mit 3 Teilen Erde oder Kompost und einem Teil Samen mischen.
  2. Einen Teil Wasser hinzufügen und zu kleinen Kügelchen formen.
  3. Ein bis zwei Tage trocknen lassen.

Samen im Winter

Bunt und günstig ist eine Mischung aus Primeln und Stiefmütterchen. Bei den winterharten (mehrjährigen) Blumen sind Bergenien gut. Die heimische Schneerose (Helleborus) und deren Hybridformen blühen im Winter in einer reichen Farbpalette – von weiß bis rosa und dunkelrot. Von den Zwiebelgewächsen kann man Schneeglöckchen, Frühlingsknotenblumen, Zwergiris oder Krokus nehmen.

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Straßenaktion zum Thema Wasser

Wasser ist eine der wertvollsten Ressourcen unserer Zeit. Wir verbrauchen weit mehr davon, als wir zur Verfügung haben – unbewusst und ungesehen. Als „virtuelles Wasser“, also Wasser, das für den Anbau, die Produktion, und den Transport von Gütern genutzt wird, steckt es in fast allem, was wir täglich nutzen. Ihr wollt das Thema auf die Straße bringen?

Mit einem Glücksrad zum Thema Wasserstress, Sitzwürfeln, die zu einem Wasser-Podcast führen, einer XXL-Zeitung mit Wassernachrichten aus der Zukunft und vielem mehr könnt ihr auf die Themen virtuelles Wasser und Wasserfußabdruck sowie ihren Zusammenhang mit der Klimakrise aufmerksam machen. Ihr könnt die Tools kostenlos ausleihen. Als Rahmenprogramm könnt ihr z.B. Poetry Slammer einladen, einen Flohmarkt oder einen Flashmob veranstalten! Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Für mehr Informationen zum Verleih der Wasser-Toolbox meldet euch bei carolin.harscher@finep.org

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Flying Vegan Dinner

Gemeinsam kochen, neue Leute kennenlernen und dabei das Klima schützen: Findet Euch in Teams von zwei bis drei Personen zusammen und wählt je nach Anzahl der Teams Orte aus, wo ihr gemeinsam saisonal, regional und vegan kochen könnt. Sammelt anschließend gemeinsam Rezeptideen für Vor-, Haupt- und Nachspeise und teilt jedem Team einen Gang zu. Wählt möglichst Gerichte, die sich gut vorbereiten lassen. Zum Schluss solltet Ihr Euch noch auf feste Zeiten einigen, wann die Gerichte fertig sein und die Teams am jeweiligen Ort eintreffen müssen. So trefft Ihr Euch zu jedem Gang bei einem neuen Team zu Hause, wo Ihr lecker essen und neue Leute kennen lernen könnt. Jedes Kochteam kann gerne einen Diskussionsbeitrag oder Gesprächsanlass vorbereiten. Zum Beispiel zum Thema „nachhaltig genießen“, oder ihr schaut, wie ihr gemeinsam euren ökologischen Handabdruck verbessern könnt.

Das braucht ihr:

Kontakt

oikos-Institut für Mission und Ökumene der EKvW

Olpe 35 | 44135 Dortmund

Headergrafik: Bildnachweis: tsew.de / Motiv von Victoria Kurpas, Shutterstock.com

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